40 Jahre Schach in Werlau

Gratulation aus Schweden

Am 12. Juli feierte die Schachabteilung des Turn- und Sportvereins Werlau ihr 40jähriges Bestehen mit einem Empfang in der alten Schule und einem Simultanwettkampf im Sportlerheim.

Stadtbürgermeister Horst Vogt erinnerte in seinem Grußwort an den Anstoß zur Gründung der Schachabteilung, als der Werlauer Walter Klumb in seinem Hof mit selbstgedrechselten Figuren die Jugend zum Schachspielen animierte.

Ortsvorsteher und 1. Vorsitzender des TuS Werlau, Dieter Langenbach, hob vor allem die Jugendarbeit des Gründers und bis heute tätigen Abteilungsleiters Klaus Henrich hervor und würdigte die zahlreichen Erfolge der Werlauer Schachspieler im Laufe der 40 Jahre.

Der Vizepräsident des Sportverbands Rheinland, Walter Desch,- selbst Hobbyschachspieler-, betonte, wie stark das Schachspielen das planende Denkvermögen des Heranwachsenden positiv beeinflussen kann.

Für den Schachverband Rheinland erinnerte der Schatzmeister, Claus-Peter Schneider, an den letztjährigen Meisterschaftsgewinn der 2. Mannschaft der Spielgemeinschaft von Bad Salzig und Werlau.

Der Vorsitzende des Schachbezirks Rhein/Nahe, Dr. Armin Saam, gratulierte und wünschte der Schachabteilung weiterhin viel Erfolg.

Abteilungsleiter Klaus Henrich dankte allen Schach- und Sportfreunden der Vorstände und Vereine für ihr Kommen. Mit besonderer Freude begrüßte er einzeln die ehemaligen Spieler der Schachabteilung und las ein Mail des Spielers der 1980er Jahre, Peter Werner, aus Schweden vor, der alle Ehemaligen herzlich grüßen ließ. Zum Schluss stellte er der Versammlung das mit acht Jahren jüngste Mitglied der Schachabteilung, nämlich Julian Heidebrecht vor.

Abteilungsleiter Henrich dankte dem TuS Werlau für die in den 40 Jahren erwiesene große Unterstützung der Schachabteilung und sprach auch den Helfern des Jubiläums seinen Dank aus.

Im Anschluss an den Empfang fand im Sportlerheim ein Simultanspiel statt, zu dem sich dankenswerterweise der ehemalige Ligaspieler Hans Martin Fondel aus Boppard zur Verfügung gestellt hatte. Nach vielstündigem Ringen holte er an 14 Brettern acht Siege, vier Remis und verlor nur zwei Mal.